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Marienkäfer

Krankheiten und Schädlinge zählen zu den bedeutendsten Faktoren beim Anbau von Nutzpflanzen. Nur wer die Biologie dieser Organismen kennt, kann sie erfolgreich kontrollieren und Obstgehölze erfolgreich anbauen.


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Krankheiten und Schädlinge an Beerenobst

Brombeermilbe
Brombeermilbe (Acalitus essigi)
 
Schadorganismus
Wirtspflanzen
Die Brombeergallmilbe befällt Kultur- und Wildbrombeeren. Im Haus- und Kleingarten ist dieser Schädling weit verbreitet.
 
Schadbild
Symptome
Kurz vor der Ernte entwickeln sich die Beeren partiell nicht mehr normal weiter, sondern bleiben ganz oder teilweise rot. Schwach befallenen Früchte feht der süße Geschmack; stark befallene Beeren sind ungenießbar. Befallene Früchte vertrocken und bleiben am Strauch hängen.
 
Biologie Die Gallmilbe ist nur 0,2 mm lang und mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Im Sommer können bis zu 200 Milben je Beere vorkommen. Der Schaden entsteht durch die Saugtätigkeit der Milben.

Die Milbe überwintert in Blattachseln, unter Knsopenschuppen und in vertrockneten Früchten. Im Frühjahr verlassen sie ihre Winterquartiere (Migrationsphase) und wandern in die sich entfaltenden Knospen ein. Während der Beerenentwicklung leben die Milben in der Nähe des Fruchtbodens. Die Entwicklung einer Milbengeneration dauert nur 8 bis 10 Tage; dadurch bauen sich im Jahresverlauf hohe Populationsdichten auf.
 
Gegenmaßnahmen > Rückschnitt der abgetragenen Ruten sofort nach der Ernte.
> Hängengebliebene Fruchtmumien entfernen
> Spritzungen mit zugelassenen Mitteln zum Austrieb während der Migrationsphase der Milben.
 
 
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