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Marienkäfer

Krankheiten und Schädlinge zählen zu den bedeutendsten Faktoren beim Anbau von Nutzpflanzen. Nur wer die Biologie dieser Organismen kennt, kann sie erfolgreich kontrollieren und Obstgehölze erfolgreich anbauen.


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Krankheiten und Schädlinge an Beerenobst

Sortenfoto
Grauschimmel an Himbeere(Botrytis cinerea)
 
Schadorganismus,
Wirtspflanzen
Gefährliche Fruchtfäule der Himbeere, die v.a. bei feuchten Witterungsbedingungen große Schäden anrichten kann. Der Grauschimmelpilz kommt praktisch überall vor und befällt Beerenobst, Gemüsepflanzen wie Salat und viele Zierpflanzen.
 
Schadbild,
Symptome
An Früchten:
Befallene Früchte sind von einem mausgrauen, stäubenden Pilzrasen bedeckt. Die weichfaulen Beeren schrumpfen ein un verhärten.

An Ruten:

In den Blattachseln der Ruten bilden sich im Sommer hellbraune Flecken. Im Winter stirbt das Gewebe ab und färbt sich silbergrau. Auf dem Rindengewebe können sich schwarze Sporenlager, 3 bis 4 mm große sog. "Sklerotien", bilden. Die befallenen Ruten können kümmern und in strengen Wintern ganz absterben.
 
Biologie Der Pilz überwintert in den Dauerorganen (Sklerotien). Dort werden im Frühjahr bei mildem Wetter in großer Zahl Sporen gebildet, die während der Blüte die Blütenorgane infizieren und später die Fruchrfäule verursachen.
 
Gegenmaßnahmen Der Grauschimmelpilz gehört zu den typischen "Schwächeparasiten", der häufig in ungepflegten und zu dichten Beständen vorkommt.

Vorbeugend können weniger anfällige Sorten angbaut werden. Das rechtzeitige Auslichten der Bestände auf 8 bis 10 Ruten je lfd. m, das Beseitigen von Unkraut, eine harmonische Düngung sind wichtige Gegenmaßnahmen.

Bei häufigen Niederschlägen während der Blüte helfen verschiedene Pilzbekämpfungsmittel, die ab Blühbeginn eingesetzt werden müssen.
 
 
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